Herkunft. Haltung. Werk.
Matthias Taugwalder ist in Zermatt aufgewachsen — zwischen Gipfeln, die seine Familie seit Generationen kennt. Als direkter Nachfahre der Matterhorn-Erstbesteiger Peter Taugwalder Vater und Sohn ist die Verbindung zur Bergwelt keine Kulisse. Sie ist Fundament und Ursprung einer photographischen Praxis, die den Gipfel nicht zeigt, sondern den Betrachtenden in ihn hineinversetzt.
Seit über 25 Jahren beschäftigt ihn dieselbe Frage, die alle Panoramapioniere vor ihm gestellt haben: Wie lässt sich das Erlebnis einfangen, das jeden Rahmen sprengt? Diese Frage treibt das persönliche Werk im hochalpinen Raum ebenso an wie Pionierprojekte für Auftraggeber wie Mammut, AXA, Google, Ringier und das Schweizer Radio und Fernsehen SRF — stets mit den neusten Mitteln der jeweiligen Zeit.
Er studierte Wirtschaftsinformatik an der Universität Zürich und Redaktionelle Fotografie am MAZ, Institut für Journalismus und Kommunikation in Luzern. Analytisches Denken und dokumentarischer Anspruch: zwei Haltungen, die in seinem Schaffen keine Widersprüche bilden, sondern Methode. Seine Werke entstehen auf Gipfeln, die er selbst besteigt: von der Grossformatfotografie bis zur vollsphärischen Immersion.
Matthias Taugwalder lebt mit seiner Familie in Winterthur und kehrt immer wieder in die Bergwelt zurück, die sein Werk seit jeher prägt.